Zehn Fragen an Marvin

  1. Wie würdest du den Ort, an dem du aufgewachsen bist, heute beschreiben?


Ich bin in Leverkusen, Rheindorf Nord aufgewachsen. Vor allem dieser nördliche Teil galt immer als der „soziale Brennpunkt“ von Leverkusen. Dort haben viele Menschen mit polnischen oder türkischen Wurzeln gewohnt. Später dann auch zunehmend Menschen mit afrikanischem Hintergrund, z.B. aus Nigeria, Kongo oder Angola.


Das gesellschaftliche Bild von Rheindorf widersprach total meiner Wirklichkeit. Was ich erlebt habe, war ein Viertel mit sehr vielen Spielgefährt:innen und sehr viel Leben auf der Straße.


Und trotzdem sehe ich heute die Trostlosigkeit in diesem Stadtteil. Ich weiß rückblickend, dass man den Menschen dort immer ein Stigma aufdrücken wollte. Solange, bis sich diese Vorurteile verselbstständigt haben und irgendwie auf eine Art und Weise wahr geworden sind.


Wenn ich heute nach Leverkusen Rheindorf zurückgehe, um meine Mutter zu besuchen, sehe ich tatsächlich die Kids, mit denen ich aufgewachsen bin. Die sind jetzt auch so alt wie ich, Ende 20, und viele von denen sind arbeitslos oder haben gerade die Hauptschule geschafft oder hängen nur rum. Und ja, ich würde sagen, dieses Viertel hatte mal viel Potenzial. Viel Lebendigkeit, viele Kinder. Aber dem Viertel wurden die Möglichkeiten genommen, etwas aus sich zu machen.


Es gab beispielsweise nur sehr wenige Spielplätze und die waren sehr sporadisch ausgestattet. Ich weiß noch, der Rolly, das war ein Hotspot. Ein Spielplatz mit einer Rutsche und einem Klettergerüst, das war's. Und das Klettergerüst war nach zwei Jahren kaputt. Bis ich dort weggezogen bin, mit 19, wurde es einfach nicht erneuert.

Vom Basketballplatz der Gesamtschule im Ort wurden am Nachmittag und am Wochenende die Körbe abgenommen, damit die Kinder dort nicht spielen. Es gab eine Unterschriftenaktion der Anwohner:innen in den Einfamilienhäusern drumherum, die sich gestört gefühlt haben, wenn die Kids Sport machten, statt abzuhängen.


2. Deine Grundschullehrerin wollte dir, trotz deiner sehr guten Noten, keine Gymnasialempfehlung geben. Wie war das damals?


Damals habe ich noch gar nicht verstanden, was das alles zu bedeuten hatte oder aus welcher Motivation heraus meine Grundschullehrerin gehandelt hat. Ich wusste nicht, dass ihr Verhalten rassistisch motiviert war. Diese Zusammenhänge habe ich erst Jahre später erkannt.  Es hat mich auch gar nicht so gestört, dass ich nicht aufs Gymnasium gehen sollte. Ich wollte da gar nicht hin, ich wollte bei meinen Freunden bleiben. Viele aus meiner Klasse in der Grundschule haben eine Hauptschul-Empfehlung bekommen. Der Rest eine Gesamtschul-Empfehlung. Es waren nur ich und eine weiße Mitschülerin ohne Migrationshintergrund, die schlussendlich eine Empfehlung fürs Gymnasium bekamen.

Meine Mutter hat sich dann dafür eingesetzt, dass ich aufs Gymnasium komme, weil ich ja eben sehr gute Noten hatte.


Sie hat damals die Kämpfe mit meiner Grundschullehrerin ausgetragen und sich mit dem Schulleiter in Verbindung gesetzt. Sie hat das rassistische Verhalten meiner Klassenlehrerin auch als solches benannt und sich stark dagegen gewehrt und dann erreicht, dass ich diese Gymnasialempfehlung bekomme.


Wir sind dann zu dem besten Gymnasium der Stadt gefahren, um mich anzumelden. Meine Grundschullehrerin hatte mir noch einen Kommentar ins Zeugnis geschrieben. Dort stand nun, dass ich mich auffällig im Unterricht verhalten hätte. Als der Direktor mein Zeugnis sah und das las, fragte er meine Mutter, wo wir wohnten. Und auf die Antwort meiner Mutter sagte er: "Wenn ich drei von diesen Kindern im Unterricht hätte, könnte ich nicht mehr unterrichten", gab uns das Zeugnis zurück und mit einer Geste zu verstehen, dass wir gehen sollten.


Auch das habe ich damals nicht verstanden. Meine Mutter hat mir dann meine kleine Schwester gegeben, und mich rausgeschickt. Dann hab ich nur Geschrei im Büro gehört und wie sie diesen Direktor zurechtgestutzt hat. Sie kam dann aus dem Büro raus gerauscht und sagte: "Hier gehst du nicht hin!"


Nach diesem Vorfall hatte ich endgültig den Eindruck, dass das Gymnasium nicht für Kinder wie mich vorgesehen ist und war froh, dass ich auf der Gesamtschule landen sollte.


Meine Mutter hat mich dann aber heimlich auf dem anderen Gymnasium in Leverkusen angemeldet und mich am Tag meiner Einschulung vor vollendete Tatsachen gestellt. Erst war ich total sauer. Heute danke ich ihr dafür. 



3. Schließlich bist du doch auf dem Gymnasium gelandet. Hattest du dort Probleme, die deine Mitschüler:innen nicht hatten?


Geldprobleme. Bildung kostet Geld. Und wir hatten kein Geld. Meine Mutter war alleinerziehend. Wir sind ohne unsere Väter aufgewachsen und meine Mutter war zu der Zeit arbeitslos, oder hatte  nur Gelegenheitsjobs. Damals ist auch Hartz IV neu eingeführt worden und wir kennen alle die Tragödie mit Hartz IV. Ein Leben am Existenzminimum mit Kürzungen, wenn man etwas hinzuverdient. Für meine Mutter, mich und meine zwei Geschwister hat das Geld vorne und hinten nicht gereicht. Das einzige Einkommen, was wir quasi netto als Familie zu viert hatten, war das Kindergeld.

Der Beginn eines neuen Schuljahres war immer der Horror. Am ersten oder zweiten Tag kam ich mit einer Liste von unseren Lehrer:innen nach Hause, mit den neuen Schulbüchern, die angeschafft werden sollen. Lektüren für den Deutschunterricht, Atlanten, Taschenrechner, Zirkel, usw.. Und das ganze binnen einer Woche. Meine Mutter hat dann teilweise versucht, bei Ebay Kleinanzeigen gebrauchte Bücher zu bekommen, die dann aber von meiner Schule nicht akzeptiert worden sind.


Aber was mir am meisten Bauchschmerzen bereitet hat, waren die Schuljahre, in denen Klassenfahrten anstanden. Dann hieß es, entweder nicht mitfahren oder bei der Schule um Almosen und Ratenzahlung zu bitten. Als Jugendlicher war es mir peinlich, vor meinen Lehrer:innen zugeben zu müssen, dass wir uns das nicht leisten können.



4. Wann hast du gemerkt, dass du Abitur machen und studieren willst?


Ab der siebten Klasse hatte ich so eine Ahnung, dass ich Abitur machen will. Ich hatte bisher keine besonders guten Noten auf dem Gymnasium, überall Dreier. Nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut. Ich hatte große Schwierigkeiten in Englisch, weil ich das auf der Grundschule noch nicht hatte und mir das Sprechen nicht leicht fiel.


Dann mussten wir uns in der siebten Klasse entscheiden, ob wir als zweite Fremdsprache Latein oder Französisch wählen wollten. Ein Großteil aus meiner Klasse hat Französisch genommen, Latein ist ja schließlich die „tote Sprache“ und uncool. Mein Englischlehrer, der mich sehr gemocht hat, riet mir: "Du hast schon so viele Probleme mit Englisch. Wähl‘ nicht Französisch. Ich glaube, du wirst damit nicht glücklich."  Nachdem meine Mutter dies auch für die bessere Wahl hielt, habe ich mich dann für Latein entschieden. Und das war  die beste Entscheidung in meiner ganzen Schullaufbahn.


Ich hatte immer viel Freude an Mathe. Latein war wie Mathe. Man musste das System verstehen. Ich wurde dann der absolute Überflieger. Das lag mir, das hat mir Spaß gemacht. Da hatte ich dann einfach die ersten Erfolgserlebnisse auf dem Gymnasium und damit fing alles an. Es war eine self-fulfilling prophecy. Ich sah was ich konnte, und weil ich es konnte, habe ich mich immer mehr getraut und war damit erfolgreich. Dadurch, dass ich bessere Noten in Latein geschrieben und dann gemerkt habe: "Hey, hör auf, dich an den anderen zu orientieren, mach einfach dein Ding", habe ich den Mut entwickelt,  einfach selbst zu entscheiden, was für mich gut ist.


Aber ich glaube, der wirkliche Entschluss dazu ist gefallen, als ich ein START-Stipendium bekommen habe.


In der zehnten Klasse habe ich bei der Stiftung angefangen. Das Stipendium war für Kinder mit Migrationshintergrund, die besonders gut in der Schule waren und  gesellschaftliches Engagement gezeigt haben. Ich war damals schon Messdiener und Gruppenleiter und habe viel nebenher gemacht. Mein damaliger Klassenlehrer meinte dann: "Es gibt da was, das würde super zu dir passen."


Und da eröffnete sich mir eine Welt, die mich unglaublich bestärkt und bereichert hat. Ich war plötzlich nicht mehr der "Einsiedler Marvin", der sich nicht zugehörig  auf dem Gymnasium fühlte . Sondern ich war plötzlich in eine Gruppe von mehreren hundert gleichgesinnten Schülerinnen und Schülern gestoßen, die alle eine ähnlich Sozialisation und einen ähnlichen kulturellen Hintergrund hatten wie ich. Nicht unbedingt  nigerianisch, aber aus aller Welt: Türkei, Griechenland, Libanon, Ghana und so weiter.


Plötzlich hatte ich eine Art Community, mit der ich mich austauschen konnte. Mit diesen Menschen habe ich mich sehr stark identifiziert, weil wir es alle nicht leicht hatten, aber trotzdem mehr wollten. Es war eine Zeit, in der mir bewusst wurde, dass ich nicht anders, sondern vielfältig bin. Und dass das kein Nachteil, sondern meine große Stärke ist, auf die ich stolz sein darf. Dieses Stipendium hat mir einen Raum voller inspirierender Menschen gegeben , wo ich einfach ich sein konnte, die an mich glaubten und an denen ich mich orientieren konnte. 

Spätestens da wusste ich: Marvin, du musst Abitur machen.


In der Oberstufe gab es dann ein Fach, das hieß Rechtskunde.

Das war quasi Jura light. Jura als Schulfach. Das gab's in ganz Deutschland nur an ein paar Schulen. Da haben wir dann die Grundlagen von Zivilrecht, wie Verträge zustande kommen, Strafrecht, Grundrechte und so weiter kennengelernt und dieses Fach hat mich einfach umgehauen.


Da wusste ich dann: ich möchte Jura studieren.


 5. In welchen Situationen hattest du das Gefühl, dass an dich geglaubt wird?



Mit dem START-Stipendium hatte ich auch das erste Mal das Gefühl, dass außerhalb meiner Familie an mich geglaubt wird.  Ich habe das Stipendium bekommen und mir wurde gesagt: "Du bist besonders. So, wie du bist. Du bist besonders mit den Dingen, die du tust." Ich hatte diese Wahrnehmung von mir selbst nie gehabt. Ich dachte immer, ich bin einfach anders und schaffe es nicht, obwohl ich mich anstrenge. Sowohl wegen meiner Hautfarbe als auch wegen meiner Sozialisation habe ich mich immer als Sonderling empfunden, der für sich allein in einer fremden Welt kämpft. Das war in der Schule so und hat sich auch später durch die Uni gezogen. Durch das Stipendium habe ich aber gesehen, dass es Menschen gibt, die meine Andersartigkeit nicht als Defizit, sondern ein Potenzial in ihr gesehen haben. In Bildungsseminaren wurde meine Vielfalt gefördert anstatt über sie zu urteilen. Ich habe mir von den hundert Euro Bildungsgeld, die mir durch das Stipendium monatlich zur Verfügung gestellt wurden, das erste Mal ein Jazzkonzert gegönnt. Ich konnte mir meine eigenen Schulbücher kaufen, an Klassenfahrten sorgenfrei teilnehmen und die Mitgliedschaft in einem Sportverein bezahlen. Ich habe mich souverän und unabhängig gefühlt. Das erste Mal in meinem Leben hatte ich das Gefühl, dass ich entscheiden kann. Davor war ich immer gezwungen, aus den wenigen Möglichkeiten das Beste zu machen, und das noch mit immensen Abstrichen.



6. In welchen Situationen hattest du das Gefühl, dass nicht an dich geglaubt wird?


Ich bin ohne Vater aufgewachsen und habe ihn erst mit 13 oder 14 Jahren kennengelernt. Wir hatten eine Zeit lang Kontakt, aber jetzt schon wieder seit Jahren nicht. Ich habe mich als Kind immer gefragt, wieso er sich gegen mich entschieden hat und trug das Gefühl in mir, nicht gewollt oder nicht genug zu sein, um geliebt zu werden. Das war zermürbend.


Als ich in die Pubertät kam, wollte ich ihn dann unbedingt kennenlernen und das wurde dann auch in die Wege geleitet. Die Beziehung zu ihm war sehr ambivalent und geprägt von vielen Verletzungen und Zurückweisungen. Trotzdem wollte er, dass ich den Nachnamen meiner Mutter ablege und stattdessen seinen nigerianischen Nachnamen trage. Ich wollte ja nichts sehnlicher, als ihm zu gefallen und der Sohn zu sein, den er sich wünscht. Also habe ich meinen Namen geändert, aus einer Hoffnung heraus, die sich nicht erfüllt hat. Rückblickend betrachtet, hat es mein Vater uns nur schwer gemacht, finanziell und emotional. Er hat mich verstoßen, emotional erpresst und manipuliert. Er hat nicht an mich geglaubt und mich tief verunsichert.


7. Hattest du an der Uni Schwierigkeiten, die deine Kommiliton:innen nicht hatten?


Auch zu Beginn meines Studiums war das fehlende Geld mein größtes Problem. Ich hatte wieder nicht genug Geld, um meine Bücher zu finanzieren.

Ich habe dann 2013 ein Stipendium von der Hans-Böckler-Stiftung bekommen. Ohne dieses Stipendium hätte ich definitiv nicht studieren können.


Mir fiel es schwer, mich mit der Uni Mannheim, einer Elite-Uni für BWL, zu identifizieren. Als erster in der Familie, der studiert hat, war mir die Akademiker:innen-Welt sowieso schon fremd. Ich kannte ihre Regeln nicht. Dann war ich noch die einzige schwarze Person, in meinem Studienjahr, einer von sehr wenigen schwarzen Menschen an der gesamten Uni.

Wenn man in dem Hörsaal sitzt und nur weiße Menschen um sich herum hat und keine Person, die eine ähnliche Biografie wie man selbst hat, macht einen das sehr einsam.


So wie in meinem gesamten Leben, begegnete ich auch im Uni-Kontext Rassismus. In der mündlichen Prüfung wurde mir ganz zufällig weniger Prüfungszeit eingeräumt, indem ich übersprungen wurde. Teile meiner Antworten wurden als falsch bewertet, aber wenn sie mein weißer Kommilitone genauso wiederholte waren sie richtig. Auf  Studentenpartys in der Uni wurde ich häufig angesprochen: "Hey Brother, hast du Gras?". Weil ich Schwarz bin, muss ich der Drogendealer sein. Weil ich Schwarz bin, komme ich nicht in den Club rein, weil er angeblich voll ist. Alle anderen Weißen schon, weil er dann doch nicht so voll ist. Und da konnte ich ein Hemd tragen, wie alle BWLer:innen, oder wie alle Jurist:innen, ich konnte meine Jurist:innen-Brille tragen, es war egal.



8. Was hat/hätte dir geholfen, um diese Schwierigkeiten zu überwinden?



Der größte Segen, den ich während meines Studiums hatte, war definitiv mein Stipendium von der Hans-Böckler-Stiftung. Diese Stiftung hatte ein Förderprogramm, was ähnlich ausgerichtet war wie das Förderprogramm von dem START-Stipendium, das ich in der Schule hatte. Ich hatte großes Glück, dass ich durch das Stipendium in der Schule Leute kennengelernt habe, die später Stipendiat:innen bei der Hans-Böckler-Stiftung waren. Nur so habe ich überhaupt davon erfahren. Solche Informationen überhaupt zu besitzen ist übrigens ebenfalls ein Privileg, das nicht jeder/m zur Verfügung steht.


Was mir auch wirklich geholfen hätte und was ich mir für alle Studierenden mit einem vergleichbaren Lebensweg wünsche, sind Mentor:innen.  Menschen, die auch einen Migrationshintergrund und ähnliche Probleme haben, die sie neben dem Studium auch noch bewältigen müssen.





9. Welche Rolle hat dein Studium bei deiner Herkunftsfamilie gespielt?


Seit dem ersten Tag an der Uni, als ich den ersten Schritt auf den Campus gesetzt habe, wusste ich, dass meine Familie stolz auf mich sein wird. Egal ob ich das packe, oder nicht.  Das war ein schönes Gefühl.


Meine Mutter hatte immer großes Interesses an den Inhalten meines Studiums. Ich glaube, sie hat irgendwie durch mich mitstudiert. Sie hat durch mein Studium  erlebt, wie es an der Uni so ist, was man da macht. Sie hat immer teilgenommen und wollte immer  genau wissen, was ich gelernt habe. Und ich bin ihr sehr dankbar für, weil ihr Interesse mir ein wenig von dem Gefühl abgenommen hat, mich alleine durch das harte Jura-Studium beißen zu müssen. Ich habe auch immer abgenommen, wenn sie angerufen hat . Ich habe nie gedacht "Oh ne, lass mich in Ruhe, ich hab 'n Kater."


Aber zeitgleich habe ich mich auch stark unter Druck gesetzt. Das lag einerseits an Jura, ein extrem frustrierendes und anspruchsvolles Fach. Zum anderen weil ich mir des Privilegs bewusst war, dass ich überhaupt studieren konnte. Denn viele können es nicht. Deshalb hatte ich das Gefühl, nicht scheitern zu dürfen.



10. Was können wir tun, um Arbeiter:innenkindern das Leben an der Uni zu erleichtern?


Ich glaube, es braucht vor allem Vorbilder.  Man identifiziert sich mit seinem Umfeld und man strebt nach dem, was man sieht. Und wenn ich keine Menschen sehe, die so ähnlich sind wie ich selbst, dann wage ich mich auch nicht, gewisse Wege zu gehen, wenn sie mir nicht gezeigt werden.

Es braucht Förderer wie START, die das Narrativ ändern, von „Du bist Ausländer. Du kannst das nicht“ hin zu „Ich helfe dir, alles zu erreichen, was du anstrebst. Denn du bist begabt.“ Der Rest passiert dann von allein.